Am 15. November 2025 fand an der Universität zu Köln der Landesausschuss LA2-2025 der Europa-Union NRW statt. Mitglieder aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen zusammen, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Verband auszutauschen, strategische Vorhaben zu beraten und gemeinsam Impulse für das kommende Jahr zu setzen. Sitzungsleiter Patrick eröffnete die Veranstaltung und führte durch eine umfangreiche Tagesordnung, die von Berichten über Aktivitäten auf Europa-, Bundes-, Landes- und Kreisebene geprägt war.
Ein starker Verband auf allen Ebenen aktiv
Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Rückblicke des ehemaligen und des amtierenden Landesvorsitzenden. Der ehemalige Vorsitzende zeichnete ein Bild hoher Aktivität im Verband: zahlreiche Termine in Kreisverbänden, Fachveranstaltungen, Schulprojekte, europapolitische Vorträge und intensive Online-Formate. Besonders hervorgehoben wurden das erfolgreiche Projekt „Europa macht glücklich“ sowie vielfältige Kooperationen mit Schulen, kommunalen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Partnern.
Der neue Landesvorsitzende Patrick knüpfte an diese starke Basis an und stellte seine Schwerpunkte für die kommenden Monate vor: den Ausbau der politischen Netzwerke, die Intensivierung der Mitgliedergewinnung sowie eine engere Zusammenarbeit mit Landespolitik und Staatskanzlei. Ein besonderes Augenmerk soll künftig auf regelmäßigen Austauschformaten und der Stärkung aktiver Kreisverbände liegen.
Bundespolitische Debatten und europäische Perspektiven
Norbert Fabian berichtete aus den bundes- und europapolitischen Antragsdiskussionen, die unter anderem die Themen Migration, Binnenmarkt, EU-Haushalt, Kohäsionspolitik, Sicherheit und die Weiterentwicklung hin zu einer föderalen europäischen Verteidigungsstruktur umfassten. Auch die Einordnung aktueller europapolitischer Herausforderungen, vom Draghi-Bericht bis hin zur Zukunft der europäischen Industriepolitik, gab wichtige Impulse.
Ehrenvorsitzender Peter Wahl ergänzte diese Perspektiven mit einem positiven Ausblick auf die weitere Förderung der Europe-Direct-Zentren, die als wichtige Informations- und Dialogplattformen in NRW dienen.
Aktive Arbeitsgemeinschaften und Projekte vor Ort
Die Arbeitsgemeinschaften der EUD NRW präsentierten konkrete Fortschritte – von der Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit über neue Netzwerkstrategien bis hin zu Mitgliederprojekten. Besonders die AG Öffentlichkeitsarbeit stellte neue Kommunikationsstrukturen und digitale Werkzeuge vor, um Inhalte künftig noch zielgerichteter an Mitglieder und Öffentlichkeit zu vermitteln.
Auch die Kreisverbände berichteten von erfolgreichen Initiativen. Hervorgehoben wurde der KV Steinfurt, der mit dem Projekt „Binationale Paare“ ein eindrucksvolles Beispiel gelebter europäischer Vielfalt präsentierte. Die JEF NRW stellte ebenfalls ihre Aktivitäten und Pläne vor, darunter verstärkte Campusarbeit, internationale Fahrten und einen anstehenden Neujahrsempfang.
Ausblick: Ein engagiertes Jahr 2026
Mit Blick auf das kommende Jahr steht der Landesverband vor zahlreichen Projekten und Terminen darunter die Klausurtagung in Osnabrück, der Bundesausschuss im März, der Bundeskongress in Königswinter sowie regelmäßige Austauschveranstaltungen unter dem Motto „Ein Abend mit Europa“.
Der Landesausschuss zeigte einmal mehr: Die Europa-Union NRW ist ein lebendiger, engagierter und breit vernetzter Verband, der europapolitische Bildung, Dialog und Beteiligung aktiv gestaltet, in den Kreisverbänden, im Land und darüber hinaus.